bestanden Logobestanden
Berufsbild · Berufslehren EFZ

Heizungsinstallateur EFZ — Berufsbild & Perspektiven

Heizungen, Wärmepumpen und Solaranlagen montieren und in Betrieb nehmen: 4 Jahre Lehre, danach Weiterbildung bis zum Heizungsmeister.

·5 Min Lesezeit

Auf einen Blick

Offizieller Name
Heizungsinstallateurin EFZ / Heizungsinstallateur EFZ
Trägerschaft
suissetec — Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband
Bildungsverordnung
Verordnung des SBFI vom 1. Juli 2019 über die berufliche Grundbildung Heizungsinstallateurin/Heizungsinstallateur mit EFZ (SR 412.101.220.74)
Dauer
4 Jahre Lehre (4 Tage pro Woche im Betrieb, 1 Tag Berufsfachschule, 51 Tage überbetriebliche Kurse)
Abschluss
Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)

Berufsalltag

  • Baupläne lesen, Rohrlängen und Material abschätzen und die Baustelle sichern.
  • Heizungen und wärmetechnische Anlagen wie Wärmepumpen und Solaranlagen montieren.
  • Heizkörper befestigen, Leitungen verlegen und Anlagen in Betrieb nehmen.
  • Wartungen und Reparaturen ausführen und dabei auf Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit achten.
  • Anlagen einstellen, Bauberichte schreiben und der Kundschaft erklären, wie die Anlage funktioniert.

Wer passt zu diesem Weg

  • Technisches Verständnis und manuelles Geschick.
  • Räumliches Vorstellungsvermögen.
  • Sorgfältige, genaue und systematische Arbeitsweise.
  • Körperliche Belastbarkeit und hohe Lärmtoleranz.
  • Teamfähigkeit und Freude daran, viel unterwegs zu sein.

Eintrittsanforderungen

  • Abgeschlossene obligatorische Schule
  • Lehrstelle in einem Heizungs- oder Heizung-Lüftung-Sanitär-Betrieb
  • Mit dem Berufsattest Haustechnikpraktiker EBA wird das erste Jahr der Grundbildung angerechnet
  • Bei sehr guten schulischen Leistungen ist zusätzlich die Berufsmaturitätsschule möglich

Lehrlohn-Empfehlung

  • 1. LehrjahrCHF 850
  • 2. LehrjahrCHF 1'200
  • 3. LehrjahrCHF 1'400
  • 4. LehrjahrCHF 1'600

Empfehlung Vergütung für Lernende 2025 von suissetec, monatlich brutto, 4-jährige Grundbildung EFZ. Die Vergütung muss dreizehnmal ausbezahlt werden. Es ist eine Empfehlung: der Lehrbetrieb kann die Beträge anpassen. Dieselben Werte nennt berufsberatung.ch.

Wie geht es weiter

  • Berufsprüfung: Chefmonteur Heizung
    Führungsaufgaben auf der Baustelle.
  • Höhere Fachprüfung: Heizungsmeister
    Höchste Stufe der Höheren Berufsbildung in diesem Beruf.
  • Höhere Fachschule: Gebäudetechniker HF
    Planung und Leitung in der Gebäudetechnik.
  • Fachhochschule: Bachelor of Science in Gebäudetechnik
    Die Zulassung hängt von der Hochschule ab.
  • Verkürzte Zusatzlehre als Lüftungsanlagenbauer, Sanitärinstallateur oder Gebäudetechnikplaner Heizung EFZ
    Mit dem EFZ ist in der Regel eine verkürzte Lehre in diesen Berufen möglich.

Wo man arbeitet

  • Heizungsinstallationsbetriebe
  • Betriebe für Heizung, Lüftung und Sanitär

Für den Eignungstest üben

Viele Lehrbetriebe verlangen für diese Lehre einen Eignungstest wie den Multicheck. Auf bestanden.ch übst du dafür — 10 Probefragen gratis, ohne Konto. Mehr zur Lehrstellensuche im Berufswahl-Leitfaden.

Quellen

Zugegriffen am 11. Oktober 2026. Wenn eine Quelle aktualisiert wurde, schreib uns auf info@bestanden.ch.